WISSEN — BEDROHUNGEN & ANGRIFFSTECHNIKEN
MITRE ATT&CK
Einfach erklärt
ATT&CK ist so etwas wie eine Landkarte der Angreifer-Methoden. Statt dass jeder Sicherheitsverantwortliche das Rad neu erfindet, sind hier die bekannten Vorgehensweisen geordnet beschrieben: Was tun Angreifer, in welcher Reihenfolge, mit welchen Mitteln. Das macht Angriffe vergleichbar und Schutzmaßnahmen planbar.
Wie es aufgebaut ist
ATT&CK ist als Matrix organisiert: Spalten sind die Taktiken (das Ziel eines Schritts, z. B. „Lateral Movement"), die Zellen darunter die konkreten Techniken (das Wie). So lässt sich ein realer Angriff Schritt für Schritt einordnen — und prüfen, welche Schritte die eigene Erkennung abdeckt.
Wozu es dient und wo die Grenze liegt
Sicherheitsteams nutzen ATT&CK, um ihre Abdeckung zu bewerten („Welche Techniken würden wir erkennen?"), Vorfälle einzuordnen und Werkzeuge zu vergleichen. Auch Verfahren wie die automatisierte Angriffssimulation orientieren sich daran, damit ihre Ergebnisse nachvollziehbar und vergleichbar sind.
Verwandte Begriffe
Das vollständige Framework ist offen einsehbar unter MITRE ATT&CK. Wie Abdeckungslücken entstehen, zeigt SIEM-Detection-Lücken.
Zuletzt aktualisiert: 5. Juni 2026 · 4 Min. Lesezeit
