WISSEN — GRUNDLAGEN & COMPLIANCE
MDR — Managed Detection and Response
Einfach erklärt
Der Unterschied ist der zwischen einem Werkzeug und einem Dienst. Ein Erkennungssystem zeigt, was passiert. Ein MDR-Anbieter schaut für den Kunden hin, entscheidet, was relevant ist, und meldet sich, wenn etwas zu tun ist. Wer kein eigenes Sicherheitsteam hat und diese Arbeit auch nicht aufbauen möchte, kauft sie damit ein.
Wie es sich zu benachbarten Modellen verhält
Ein SOC ist die organisatorische Einheit, die diese Arbeit leistet, gleich ob intern oder extern betrieben. MDR ist die eingekaufte Variante davon, meist mit vertraglich zugesicherten Reaktionszeiten. NDR, SIEM und EDR sind die Werkzeuge, auf denen ein solcher Dienst aufsetzt. Ein MDR-Angebot kann dieselbe Technik nutzen wie ein Unternehmen, das sie selbst betreibt, der Unterschied liegt in der Zuständigkeit.
Wozu es dient und wo die Grenze liegt
MDR ist sinnvoll, wo dauerhafte Besetzung gefordert ist und intern nicht darstellbar. Zu beachten ist, dass der Anbieter dafür Zugriff auf die sicherheitsrelevanten Daten braucht, häufig in seiner eigenen Umgebung. Wer Anforderungen an den Verarbeitungsort hat, sollte das früh klären.
AEGYS ist kein MDR-Anbieter. Die Produkte liefern die Sicht auf das Netzwerk und auf die Angreifbarkeit, mit Einordnung und Priorität. Die laufende Betreuung übernehmen Partner, die auf derselben Plattform arbeiten. Diese Trennung ist beabsichtigt: AEGYS betreibt kein SOC und übernimmt keine Rufbereitschaft.
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Zuletzt aktualisiert: 9. August 2026 · 4 Min. Lesezeit
